Nach endloser Warterei kann ich sie jetzt endlich beziehen, meine neue Zweit­wohnung: Etwa 17 qm, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad mit separater Dusche sowie Tiefgarage. Das Besondere daran ist aber zweifellos die unbezahlbare Lage, die ist nämlich… extrem variabel!

Nach endloser Warterei kann ich sie jetzt endlich beziehen, meine neue Zweit­wohnung: Etwa 17 qm, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad mit separater Dusche sowie Tiefgarage. Das Besondere daran ist aber zweifellos die unbezahlbare Lage, die ist nämlich… extrem variabel!

Die Rede ist natürlich von meinem „nigelnagelneuen“ Wohnmobil, einem Carado T447 auf Fiat-Ducato-Basis. Carado ist eine Tochterfirma der Hymer Group und lässt ihre Reisemobile bei der Firma Capron in Neustadt (bei Dresden) fertigen. Nach meiner Bestellung im Juli 2015 musste ich fast acht Monate auf die Auslieferung warten; heute durfte ich das Fahrzeug nun endlich von einem Carado-Vertragshändler in Elmshorn abholen.

Jetzt freue ich mich natürlich wie Bolle (oder wie Wolle?), mein neues Zuhause kennenzulernen, nach und nach auszurüsten, gefühlte 10 kg an Bedienungsanleitungen zu lesen (ok, darauf freue ich mich eigentlich nicht so…) und alles ausgiebig zu testen, um so schnell wie möglich bald auf größere Reisen gehen zu können…

Nach der ausführlichen Einweisung bei meinem Händler fuhr ich zunächst, ganz vorsichtig, versteht sich, zur nächsten Tankstelle, denn der Tank war praktisch leer. Danach ging es nachhause, wo ich schnell ein paar „Tonnen“ Material einlud, was ich schon Tage vorher zurecht gelegt hatte.

Dann musste ich meine neue „Villa“ natürlich meiner Schwägerin und meinem Bruder präsentieren; wir machten eine kleine Kaffeepause bei ihnen zuhause, und Gitta half mir, ein paar Dinge im Wohnmobil auszupacken und zu verstauen.

Nun gab’s aber kein Halten mehr; ich wollte noch heute ein erste kleine Testfahrt beginnen, nur für ein paar Tage und nur, um alles genau kennenzulernen und auszuprobieren. Dafür hatte ich mir als erstes den Wohnmobilstellplatz am Freibad in Wedel ausgesucht, nur ein paar Kilometer von Pinneberg entfernt.

Da mein Neffe Dominic und seine Freundin Kathrin in Wedel wohnen, hatten sie zugesagt, am Abend noch ‘mal kurz „rüber“ zu kommen, um mein WoMo zu begutachten. Zu meiner Überraschung kamen sie nicht allein, sondern in Begleitung von Gitta und Jimmy. So verbrachten wir zu fünft den ersten Abend in meinem fahrenden „Domizil“ bei einem (oder zwei, drei) Gläschen Wein.

Gerade sind alle gegangen, und ich mache mich jetzt bereit, die erste Nacht im eigenen Wohnmobil zu verbringen! Draußen ist es bitterkalt, hoffentlich funktioniert die Heizung… 😉

4 Kommentare zu “Home, sweet home…”

  1. Hallo Wolfgang,

    hier bist Du also abgeblieben! Wenn zwei Mitglieder eh nur noch sporadisch in der FC aktiv sind, kann man sich schnell aus den Augen verlieren. Offensichtlich hast Du den (überfälligen) Absprung ja schon länger hinter Dir und wie ich sehe, hast Du die Zeit prima genutzt, Dir nicht nur eine, sondern gleich zwei ausfüllende Rentnerbeschäftigungen zuzulegen: Wohnmobil und Bloggen!

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Traummobil! Wahnsinn – da kann man wirklich in seinem eigenen Zuhause die Welt erkunden. Und wie ich sehe, bist Du ja auch seit Anschaffung schon fast pausenlos unterwegs. Toll! Ich habe in der Kürze der Zeit erst einen Bruchteil Deines Blogs überflogen (und mich immerhin schon an allen Deinen Fotos erfreut), werde mich ihm aber demnächst näher widmen, zumal einige Deiner Ziele (Norwegen, Lofoten) auch uns schon bekannt sind, bzw. noch anzusteuernde Wunschziele darstellen.

    Auch ich bin seit diesem Jahr Rentner und genieße den Freiraum, der es mir gestattet, mich um meine Hobbies zu kümmmern – u.a. den wirklich zeitaufwendigen Prozess der Erstellung einer eigenen Webseite, um die gelöschten FC-Bilder aufzufangen ;-). Momentan bereite ich noch 'Teneriffa' vor, werde damit voraussichtlich auch innerhalb der nächsten 1-2 Monate rauskommen, bevor 2017 eine Fernreise nach Peru ansteht – mit einer hoffentlich ebenfalls großen fotografischen Ausbeute. Es wäre schön, wenn Du auch weiterhin bei mir vorbeischaust – Deine Seite ist auch schon verlinkt, um Dich auf Deinen weiteren Aktivitäten zu begleiten.

    Basteln wir uns einfach unsere eigene FC!!!

    Liebe Grüße, Bernd

  2. Danke für deinen Beitrag, Bernd! Für die bevorstehende Reise nach Peru, um die ich euch sehr beneide, wünsche ich schon jetzt sehr viel Spaß; bin gespannt auf die Fotos! Dorthin kann ich leider nicht mit meinem WoMo fahren, d.h. ich könnte schon, aber das wäre doch unverhältnismäßig teuer! Aber Europa hat ja auch so viele traumhafte Ziele zu bieten, dass man mehr als ein Leben braucht, um alles zu erkunden… 😉

    Hatte ganz vergessen zu fragen, was denn die Fliegerei so macht…

  3. Hi Wolfgang,

    habe gerade eben erst Deine Antwort gelesen. Für den 'gewünschten Spaß' an unserer kommenden großen Reise bedanke ich mich jetzt schon mal – allein die Planung läßt schon viel Vorfreude aufkommen. Aber wie ich sehe, nutzt Du Deine freie Zeit auch echt optimal. Um Europa zu entdecken (und da gibt's ja weiß Gott noch genügend Ecken!) hast Du mit Deinem WoMo ja die besten Möglichkeiten – die Du ja auch schon bestens nutzt.

    Was den Flieger angeht: Da, wo Du gerade warst – in Nordwestmecklenburg – ist unser Hauptflugrevier. Die Küste hoch bis Rostock in der einen und bis Fehmarn hoch in der anderen Richtung wird immer wieder gerne beflogen, ebenfalls die Lübecker und Wismarer Bucht einschließlich Poel. So gesehen ist mein Flieger mein WoMo der Lüfte ;-). Seit ich die letzten zwei Jahre (und jetzt erst recht als Rentner!) ganztägig Zeit habe, bin ich soviel geflogen wie lange zuvor nicht mehr – 70, 80 Std. im Jahr und es macht immer noch Spaß! Gerade kürzlich war wieder Gelegenheit nach den paar Tagen mit Schnee über ein weißes Mecklenburg zu fliegen. Mit Besuch bei den Nandus der Wakenitz (Bilder bei mir unter 'Dies und Das'), die aus 150 m Höhe besonders gut zu beobachten sind!

    So, Wolfgang, Dir weiterhin viel Spaß und abwechslungsreiche Reisen mit Deinem Wohnmobil – und man hört und liest sich spätestens nach den nächsten Veröffentlichungen wieder!

    Bernd 🙂

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