Zum Abschluss meiner kleinen, aber feinen “Seereise” wollte ich noch ’mal eine schöne Radtour in und um Brunsbüttel machen, das auch heute wieder perfekte Wetter lud förmlich dazu ein! Auf dem Stellplatz am Freizeitbad habe ich sehr gut geschlafen. Es war dort während der gesamten Nacht sehr ruhig; auf dem riesigen Gelände standen sowieso nur zwei weitere Wohnmobile, weit entfernt von mir.

Bisher war noch niemand zum Kassieren erschienen; ok, sollte mir recht sein! Nach einem gemütlichen Frühstück suchte ich kurz noch die Entsorgungsstation auf, um meine WC-Kassette zu entleeren. Danach fuhr ich zu einem anderen, direkt am Eingang zum Nord-Ostsee-Kanal gelegenen Parkplatz, der als Ausgangspunkt meiner Fahrradtour dienen sollte.

Von hier aus konnte man die riesigen Schleusenanlage, die auf dem Kanal für gleiche Pegelstände sorgen sollen, schon erahnen. Meine Tour startete hier am Deich, an der Mündung des Kanals in die Elbe und führte mich zunächst direkt auf die Anlagen zu, in Richtung Nordosten.

Die Schleusen selbst habe ich mir dieses Mal nicht genauer angesehen, das hatte ich früher bereits sehr häufig gemacht. Mich interessierte viel mehr der Bereich südlich der Anlage, denn dort war ich noch nie! Ich fuhr also zum nächsten Fähranleger und wartete auf die nächste Überfahrt.

Während der kurzen (kostenlosen) Passage hat man etwas Zeit für ein paar schnelle Fotos, natürlich auf die Hauptschleuse, die jetzt gerade geschlossen war.

Am anderen Ufer angekommen, wandte ich mich sofort nach rechts und radelte bis zur äußersten Südwestspitze, genau auf der “Ecke”, an der der Kanal in die Elbe fließt. Die nächsten drei Fotos entstanden mit Blick auf die Einfahrt zur Alten Schleuse.

Noch ein paar Meter weiter, und ich hatte einen fantastischen Blick auf die Elbe und vor allem auf die richtig großen Pötte… 😉

Etwas später ging es ein Stückchen an der Elbe entlang, danach fuhr ich mit einer anderen, etwas weiter nordöstlich gelegenen Fähre wieder zurück auf die andere Seite des Kanals. Nun verließ ich die Stadt, und meine Route verlief in einem großen Bogen durch das angrenzende, wunderschöne Marschland, bis ich nach einer Weile schließlich wieder auf die Elbe traf.

Hier mündet der kleine Fluss Braake in die Elbe; seine letzten 500 Meter musste ich komplett umrunden, um wieder zum Wohnmobil zurückkehren zu können.

Nach einer gemütlichen Mittagspause war meine zweiwöchige Reise nun endgültig beendet, und ich fuhr zurück nach Pinneberg, wo ich gegen 14:30 eintraf.

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