Bevor die diesjährige Campingsaison nun endgültig zu Ende geht, bin ich schnell noch ein letztes Mal unterwegs, allerdings nur für zwei Tage! Ich stehe jetzt auf dem Campingplatz Schulz in Sankt Peter-Ording (kurz: SPO) und werde hier die heutige Nacht verbringen. Für morgen ist eine Fahrradtour geplant, und übermorgen geht’s dann auch schon wieder nachhause.

Ich bin heute gegen 11:00 Uhr von zuhause aus losgefahren und habe mir die Route über das Eidersperrwerk bei Tönning ausgesucht; an dessen Südende befindet sich ein großer Parkplatz, an dem ich immer gern ‘mal halte, wenn ich auf der Westseite Schleswig-Holsteins in Richtung Norden fahre. Die Aussicht auf das gewaltige Sperrwerk und auf die hier schon sehr breite Eider, die etwas weiter westlich in die Nordsee mündet, ist wirklich sehr schön!

Dort haben mich dann ganz unerwartet meine Schwägerin und mein Bruder überrascht! Sie wussten natürlich, dass ich nach Sankt Peter-Ording unterwegs war und hatten sich, ohne mich einzuweihen, am Vorabend ebenfalls entschieden, einen Ausflug dorthin zu machen. Da sie meinen Standort über Gittas Handy jederzeit anzeigen lassen können, war es natürlich nicht schwer, mich auf dem Parkplatz abzupassen! Ich freute mich sehr darüber, und wir beschlossen, zusammen zu Mittag zu essen, nachdem ich auf dem Campingplatz eingecheckt hatte.

So machten wir es dann auch; die „Formalitäten“ auf dem Campingplatz, den ich schon von einem früheren Besuch kannte, dauerten nur wenige Minuten, und kurze Zeit später saß ich schon auf meinem Fahrrad. Ich fuhr in den Ort, wo die beiden sich bereits ein Lokal ausgesucht hatten. Das schöne Wetter erlaubte uns, draußen zu sitzen, in gemütlichen Strandkörben, und so genossen wir ein leckeres Mittagessen.

Danach wollten wir zum Böhler Strand, der ganz im Süden der Gemeinde liegt. Sankt Peter-Ording verfügt über mehrere Strände; wir hatten uns dieses Ziel ausgesucht, weil wir dort noch nie waren, sondern meistens immer mehr im Norden. Ich radelte also wieder los. Da beide noch ein Stück zum Parkplatz zu laufen hatten, kamen wir gleichzeitig in Böhl an. Auch dort gibt es einen Parkplatz und dort stellte ich auch mein Rad ab.

Dann machten wir einen sehr schönen Spaziergang, bei superschönem Wetter und etwas diffusem Licht. Wie überall im Ort ist auch hier der Strand extrem breit; bei Ebbe kann man das Wasser oftmals gar nicht sehen. Hier ein paar Eindrücke dieses kleinen Spaziergangs.

Das auf einer Sandbank gelegene Pfahlrestaurant Die Seekiste ist für sein leckeres Essen bekannt, aber wir hatten ja bereits im Ort „diniert“.

Nach einer Weile kehrten wir zum Parkplatz zurück und fuhren in den Ortsteil Dorf. Dort gab’s nach einem weiteren kleinen Spaziergang zur Belohnung ein Stück „Monstertorte“ im Dorfcafé, das wir auch schon häufiger besucht hatten!

Danach waren wir nun endgültig „pappsatt“, und die beiden fuhren wieder nachhause. Ich radelte zum Campingplatz, um noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, schnappte mir aber kurz darauf noch einmal das Fahrrad, um ein wenig die Umgebung zu erkunden. Auf dem Deich im Ortsteil Ording angekommen, herrschte bereits Sonnenuntergangsstimmung, und ich machte ein paar Fotos.

Von hier aus konnte ich in der Ferne und im Dunst sogar schon mein morgiges Ziel erkennen, den hübschen Leuchtturm Westerheversand.

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