Auf den heutigen Tag freute ich mich ganz besonders, denn wir wollten heute die berühmte Bastei hinaufklettern, von wo aus man einen unvergleichlich schönen Blick auf die Elbe und das Elbtal hat. Dazu mussten wir aber erst ‘mal „umziehen“…

Wir wollten dieses Mal auf einem Campingplatz übernachten, auch wegen der Aussicht auf die Möglichkeit, abends grillen zu können, falls das Wetter es erlauben würde. In der Nähe des Felsbastei kamen daher eigentlich nur zwei Plätze in Frage; Kathrin rief während des Frühstücks bei einem, dem Campingplatz am Treidlerweg, an und schaffte es tatsächlich, die beiden einzigen noch verfügbaren Stellplätze, die auch noch direkt nebeneinander liegen, für uns zu reservieren! Was für ein Glück! Und wie umsichtig von Kathrin; ich wäre wohl ohne zu reservieren einfach hingefahren, und dann hätten wir ein Problem gehabt!

Wir fuhren also gemächlich los (schließlich hatten wir ja reserviert…;-); die nur 40 km lange Strecke zum kleinen Ort Königstein war schnell geschafft. An der Rezeption wurden wir sehr freundlich empfangen, bezogen unsere Plätze und richteten uns etwas ein. Wir standen hier sehr schön, zwar nicht in der ersten Reihe, aber trotzdem mit tollem Blick auf die Elbe.

Sieht das nicht schon super gemütlich aus…?

Hier hätte man jetzt ruhig etwas relaxen könne, aber wir hatten ja noch einiges vor! Also machten wir uns zügig für die Radtour nach Rathen fertig; von dort aus geht eine kleine Fähre zum rechten Elbufer hinüber, von wo die Wanderung auf die Bastei losgehen sollte!

Die Radtour war womöglich noch schöner als gestern, finde ich; das Wetter war perfekt und man konnte die Fahrt entlang des immer sehr gut ausgebauten Elberadwegs uneingeschränkt genießen! Aber schon bald war Rathen erreicht und wir stellten unsere Fahrräder direkt am Anleger der Fähre ab. Wir mussten ein wenig warten, dann legte aber auch schon die historische Gierseilfähre an und wir fuhren in nur wenigen Minuten zum anderen Ufer hinüber.

Dort angekommen, schauten wir uns ein wenig im kleinen Ort um; man erkennt sofort, dass man hier zu Stoßzeiten auf „Horden von Touristen“ treffen würde. Die vielen Restaurants, Kiosks und vor allem Souvenirläden sprachen da eine ganz eindeutige Sprache!

Am Gasthof „Sonniges Eck“ zeigt ein Hinweisschild nach links in Richtung Amselgrund und aus dem Ort heraus. An der kurze Zeit später folgenden Weggabelung hält man sich wieder links und folgt den unzähligen Stufen steil hinauf in den Wald.

Nach einiger Zeit bieten sich schon herrliche Ausblicke auf die Elbe, den Ort Rathen sowie die Gierseilfähre.

Schließlich erreicht man endlich eine Höhe, von der aus man auch in nördliche Richtung und damit auf die skurrile Landschaft der Sandsteinfelsen blicken kann.

Die 76 m lange, weltbekannte Basteibrücke ist das Ziel der meisten Touristen; in der Hochsaison wird man hier bei schönem Wetter wohl ganz automatisch von den Menschenmassen vorwärts bewegt! Es gibt in sämtlichen deutschen Nationalparks angeblich keinen anderen Platz mit einer derart hohen Besucherdichte. Die Aussichten, die sich einem von hier aus bieten, lohnt allerdings auch jede Mühe! Ein wahrer Augenschmaus…

Direkt hinter der Felsenbrücke befinden sich einige Restaurants und Cafés sowie weitere schöne Aussichtspunkte; wir legten dort eine kleine Pause ein und machten uns gegen 15:00 Uhr schließlich wieder auf den Rückweg.

Unten im Ort nahmen wir wieder die Fähre, um zu unseren Fahrrädern zu gelangen, dann ging es auf demselben Weg zurück nach Königstein. Im Ort hielten wir noch an einem Supermarkt, um ein paar Sachen für das geplante Grillen einzukaufen.

Am Campingplatz angekommen, gab‘s erst ‘mal etwas zu trinken; später bereiteten wir unser Essen vor, genauer gesagt, Dominic zauberte auf dem Grill ein paar leckere Dinge hervor, Kathrin machte einen tollen Salat und ich sah zu… 😉 Wir genossen nach dem Essen einen sehr schönen Abend.

Es hat mich sehr gefreut, die beiden Tage mit den beiden verbracht zu haben; morgen früh wollten Kathrin und Dominic über die Grenze nach Tschechien und weiter nach Prag fahren, während ich noch ein oder zwei Tage länger in dieser Gegend bleiben wollte…

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